Wichtiger Sieg im Nachholspiel gegen den VSV Oelsnitz

Sonntag 12 Uhr in Deutschland… Mittagessen in der Familie, ausschlafen nach einer langen Nacht oder eben Volleyball in der Schlossteichhalle in Chemnitz. Variante 3 wählten die Damen der SG Adelsberg, des VSV Oelsnitz sowie alle anwesenden Zuschauer und das Schiedsgericht. Wer es mit den Damen der SG Adelsberg hielt, durfte nach Spielende zufrieden die Halle verlassen und hat sein Kommen sicherlich nicht bereut.

Die Vorzeichen standen trotz zahlreichen Krankheitsfällen in den letzten Wochen nicht schlecht. Mit Yvonne und Maria standen gleich zwei „neue“ Alternativen auf der Mitte zur Verfügung. Ihnen zur Seite stand Manu, die sich in dieser Saison als die große Konstante auf der Mittelblock-Position etabliert hat. Im Außenangriff durfte endlich wieder Aileen ihr Können aufzeigen. Dazu gesellte sich Kapitän Anna und auf der Bank blieb diesmal die angeschlagene Angelika ohne Einsatz. Die Diagonalposition begleitete erstmals in dieser Saison Sina. Komplettiert wurde die Aufstellung durch Zuspielerin Babsi und Libera Anita.

Der erste Satz begann etwas zäh und aus Adelsberger Sicht konnte man meinen, einige würden jetzt lieber im Kreise ihrer Liebsten am Mittagstisch sitzen. In dieser Phase konnten die Gegner aus dem Vogtland vor allem durch eine taktisch gut eingestellte Feldabwehr überzeugen, die es dem Gastgeber schwer machte den Ball auf den Boden zu bekommen. Die Initialzündung war eine Aufschlagserie von Anna beim Stand von 8:12. Sie servierte 12 kaum zu kontrollierende Kracher, die dem Gegner letztlich, trotz zweier Auszeiten, den Zahn im ersten Satz zog. Von nun an lief es Rund bei den Adelsberger Mädels. Aileen konnte mit ganz starken Angriffen die Linie runter verdeutlichen, wie wichtig sie als Außenangreiferin für die Mannschaft ist. Dazu steigerten sich alle Akteurinnen in Annahme und Abwehr, so dass Babsi fast fehlerlos die Fäden im Zuspiel ziehen konnte. Mit 25:19 blieb dieser Satz in der Schlossteichhalle und der erste Schritt zu wichtigen drei Punkten war gemacht.

Dieser Schwung wurde in den zweiten Satz mitgenommen. Doch die Damen des VSV Oelsnitz fanden zurück ins Spiel und konnten abermals durch Kampf und gute Abwehrarbeit überzeugen. Dennoch setzen sich die Hausherrinnen Punkt für Punkt ab und hatten jetzt die beste Phase im gesamten Spielverlauf. Egal, ob Yvonne und Manu in der Mitte, die beiden Außen oder auch Sina auf Diagonal – jede Spielerin wurde von Babsi mustergültig in Szene gesetzt. Die Annahme um Libera Anita erledigte ihre Aufgabe hervorragend und so konnte auch dieser Satz mit 25:18 gewonnen werden.

Wie zuvor bereits 3-mal in dieser Saison lag die SG Adelsberg mit 2:0 Sätzen vorn. 2-mal wurde der 3. Satz anschließend dem Gegner überlassen, dies sollte sich heute nicht wiederholen. Jedoch sah es zu Beginn des Satzes so aus, als könnte Oelsnitz den Spielverderber geben und sich zurück ins Spiel kämpfen. Beim Stand von 1:5 musste das Adelsberger Trainergespann bereits das erste Mal zum Gespräch bitten. Erstmals an diesem Tag wackelte die Annahme über mehrere Punkte hinweg und auch im Zuspiel und Angriff fehlte die Präzision und auch ein wenig die Konzentration. Die Vogtländerinnen waren bis zum 21:21 ununterbrochen in Führung, schafften es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Zum Ende des Satzes besonnen sich die Damen der SG Adelsberg auf ihre Stärken, vermieden Fehler und zeigten den Einsatz, den es braucht um einen Satz zu drehen. Dass dieser Satz trotz großem Druck und frühem Rückstand noch gewonnen werden konnte, war letztlich dem größeren Willen des Heimteams zu verdanken. Mit 25:21 wurde der Satz und das Spiel mit 3:0 gewonnen. Besonders schön an diesem Satz- und Spielsieg war dabei das gelungene Comeback von Maria, die sich im dritten Satz nahtlos in die Mannschaft einfügte und wieder wie vor ihrer Verletzung aufspielte. Ein besonderer Dank gilt dem Schiedsgericht um Hauptschiedsrichter Torsten Seidel und 2. Schiedsrichter Rico Melzer. Diese wurden zudem fehlerfrei von Fritz, Raik, Beate und Felix an den Linien und dem Schreibertisch unterstützt.

Mit diesem Sieg, den „Zugängen“ von Maria und Yvonne sowie der überzeugenden Leistung von Sina als Alternative auf der Diagonal-Position gehen die Adelsberger Damen mit einem guten Gefühl in die letzten drei Spieltage und hoffen, noch den einen oder anderen Punkt auf unser Konto verbuchen zu können. Die nächste Möglichkeit hierfür bietet sich am 07.03. zum letzten Heimspieltag. Zu Gast sind dann die erfahrenen Akteurinnen vom SV Reudnitz und die spielstarken Damen des ATV Volkmarsdorf. Interessenten und Sympathisanten sind herzlichst eingeladen.

geschrieben von: Hendrik

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