Traumstart in die Saison

Gestern starteten die Damen I in die neue Saison. So wie die Saison zum letzten Auswärtsspiel endete, begann die neue – bei den Gastgeberinnen aus Mickten. Damals musste sich das Team um Trainer Klaus mit 2:3 geschlagen geben. Aufgrund der vielen Veränderungen während der Sommerpause waren alle gespannt und aufgeregt, wie das Spiel diesmal ausgeht…

In vollbesetzten Bus ging es mit leichter Verzögerung auf nach Dresden. Während der Fahrt verfolgten die Mädels gespannt das bereits laufende Spiel in Dresden gegen Grimma. Das deutliche Ergebnis sorgte für kollektive Aufregung – war man doch schon etwas spät dran. In Dresden angekommen, konnten jedoch die letzten Punkte des ersten Spiels noch live beobachtet werden.

16.03 Uhr wurde die zweite Partie der noch frischen Sachsenligasaison angepfiffen. Auf Adelsberger Seite starteten Caro (Z), Moni (AA), Anne (MB), Julia (D), Manu (AA), Yvonne (MB) und Anita (L) ins Spiel. Das anfängliche vorsichtige Abtasten fand ein Ende mit 6 Aufschlägen von Yvonne und starker Blockarbeit von Moni, Anne und Caro. Somit konnte ein erstes Break zu einer 14:12 Führung erarbeitet werden. Die Damen fanden immer besser ins Spiel und Caro versuchte ein variables Spiel aufzubauen– aber die liebe Annahme wackelte noch hin und wieder. Vor dem ersten Satzball nahm Micktens Trainer beim Stand von 24:18 eine Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Die MoMi-Damen hielten noch einmal dagegen, konnten das Satzende bei 25:20 jedoch nicht mehr verhindern.

Nach dem Seitenwechsel startete Nici für Manu. Schnell brachte Anne mit ihren Aufschlägen eine komfortable Führung (7:2). Weiterhin wackelte die Annahme auf Adelsberger Seite in einigen Situationen, was einen variablen Spielaufbau für Caro erschwerte. Beim Stand von 12:9 wechselte die Regie von Caro zu Babsi, die frischen Wind aufs Parkett bringen sollte. Nach kurzer Findungsphase schien dieser Wechsel zu fruchten und der Vorsprung konnte bis zum Satzende, vor allem durch eine erneute Aufschlagserie von Yvonne, ausgebaut werden, sodass am Ende ein recht deutliches 25:17 auf der Punktetafel stand.

Getreu dem Motto „Nicht nachlassen“ ging es in den dritten Satz. Nach Moni und Nici konnte sich jetzt auch Juli über ihr Debüt für die SG Adelsberg auf der Diagonalposition freuen. Sie zeigte sofort ihre Vielseitigkeit und ärgerte den Gegner vor allem mit ihren Angriffen und Aufschlägen. Wie bereits in den vorangegangenen Spielabschnitten war es wiederum Yvonne, die Mickten mit ihren Aufschlägen unter Druck setzte und den Adelsbergerinnnen einen kleinen Vorteil (11:8) verschaffte. In der Folgezeit entwickelte sich ein spannendes Duell – das Aufschlagsrecht wechselte nach jedem Punkt die Seite. Der kleine Vorsprung sollte allerdings für Sicherheit sorgen, um auch diesen Satz und damit 3 Punkte nach Chemnitz zu holen. Doch die Gastgeberinnen legten noch einmal eine Schippe drauf und glichen beim 23:23 aus. Auszeit Adelsberg. Ruhig, konzentriert und mutig bleiben, hieß die Devise. Die Spannung war kaum zum Aushalten. Adelsberg war mit dem ersten Matchball nicht erfolgreich, genauso wenig wie Mickten mit ihrem ersten Satzball im Spielverlauf. Dies sollte für die Dresdnerinnen jedoch die einzige Chance zu einem Satzgewinn bleiben, denn den zweiten Matchball konnten die Adelsbergerinnen im gegnerischen Feld versenken. Die Freude über den ersten Sieg der Saison war riesig, denn er war der Lohn für die harte Vorbereitungsphase.

Zusammenfassend war es eine hervorragende Teamleistung, bei der jede einzelne Spielerin ihren Beitrag leisten konnte. Besonders hervorzuheben sind Yvonne und Anne, die auf Mitte mit vielen schnellen Angriffen und ihren harten Aufschlägen glänzten. Außerdem sorgten sie vor allem zusammen mit Moni für zahlreiche Blockpunkte. Wie bereits in der vergangenen Saison strahlte Anita in der Annahme und Abwehr Ruhe und Souveränität aus und übernahm viel Verantwortung. Jetzt gilt es an die gezeigte Leistung anzuknüpfen und sich in 14 Tagen beim SSV Lichtenstein II in ähnlicher Verfassung zu präsentieren. Seid dabei, wenn es wieder heißt: Mensch Meier!