Trainingslager 2014

Die Saison naht. Vom 8. – 10.8. fand der Jahresausflug der SGA I statt. Vom gewohnten Treffpunkt aus starteten wir um 17 Uhr die Reise. Diesjähriges Reiseziel: Dresden.

An Bord waren neben Pilot Klaus Co-Pilot Franzi sowie die Passagiere Jessi, Aileen, Anna, Manu, Julia und Babsi. Im Begleitfahrzeug saßen Maria und Susi.

Nach der Ankunft am Domizil „Sportpension Dresden“ wurden die Zimmer in Beschlag genommen. Anschließend kräftigten wir uns bei einem leichten Abendessen für das bevorstehende erste Training.

19:16 Uhr: Seminarraum. Ausgabe des Trainingsplans, Aushändigung der gewonnenen Einspielshirts des Turniers in Colditz und kurze Besprechung. Inhalt dieser Sitzung war die Definition jeder einzelnen Spielerin nach Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Beendet wurde diese Einheit mit dem Satz des Trainers: „Heute fangen wir noch nicht so straff an …“

19:56 Uhr: Erste Trainingseinheit. Zur Einstimmung spielten wir eine Runde Basketball – mit einem Pezziball. Festigung der Techniken oberes Zuspiel und Bagger in verschiedenen Spielsituationen stand im Fokus. Nachdem der Trainer an sein Versprechen im Seminarraum erinnert wurde, gingen wir in eine Spielflussübung über und beendeten das erste Training gegen 22:06 Uhr.

Den weiteren Abend ließen wir am Beachfeld mit Bowle von Julia und anderen Leckereien und gemütlicher Musik ausklingen. Franzi, die sich um die mannschaftliche Vitaminversorgung gekümmert hat, versuchte stets ihre Bananen an Mann (Frau) bringen.

Samstag, 7:30 Uhr. Der Wecker klingelt.

8:00 Uhr: Frühstück in der Sonne. Ohne Trainer. Klaus machte sich schon früh auf den Weg, um unsere neue Libera Anita vom Bahnhof abzuholen.

Franzi: „Möchte jemand eine Banane?“ Niemand.

9:00 Uhr: Theorie. Veranschaulichung  verschiedener Spielsituationen an der Tafel durch die Teams Susi & Manu, Jessi & Babsi sowie Aileen & Franzi.

10:20 Uhr (leicht verspätet; ursprünglicher Beginn 9:46 Uhr): Praxis. Erwärmung durch Aileen: Mattenrutschen. Das anschließende Einspielen fand in zwei Phasen statt: zwischen Übungen mit dem Volleyball wurden verschiedene Stationen mit Kräftigungsübungen absolviert (gefühlt haben wir dabei 500x Medizinbälle an die Wand geworfen). Den zweiten Teil dieser Einheit widmeten wir der Umsetzung der zuvor besprochenen Theorie.

12:26 Uhr: Mittagessen. Es gab Nudeln. Mmh. 🙂 „Möchte jemand eine Banane? Die liegen im Zimmer – ich könnte sie holen.“

Während der anschließenden Pause schauten wir uns nach einer geeigneten Location für unser neues Mannschaftsbild um und wälzten uns in der Sonne. Spontan überraschten uns Susi und Klaus mit einer Runde Eis für alle.

14:06 Uhr (das Eis lag schwer im Bauch): Trainingseinheit im Sand. Außentemperatur: 35°C. Sonne satt und grobkörniger Sand – Top Voraussetzungen für Schnelligkeits- und Sprungkrafttraining. Wer während der Einheit noch nicht paniert war, hatte spätestens beim Cool-Down mit Anita die Gelegenheit dazu. 😉 Ohne Sonnenbrand und –stich hatten wir uns die kalte Dusche redlich verdient.

17:06 Uhr: Fotoshooting in der Natur. Die Nase gepudert und die Haare gekämmt – jetzt liegt’s nur noch am Fotographen, ob die Fotos gelingen oder nicht. (Sie sind richtig gut geworden) Wie gewohnt hielt sich Trainer Klaus mit seiner Präsenz auf Bildern zurück.

18:00 Uhr: Essen fassen. „Möchte jemand eine Banane zum Nachtisch?“

19:26 Uhr: Praxis in der Halle. Die Ansage des Trainers zu Beginn der Einheit war eindeutig: „Jetzt wird gepowert. Es fällt kein Ball zwischen zwei Spielerinnen zu Boden!“  Im Fokus stand wieder einmal die Annahme. Diverse Variationen des Baggertennis förderten die gegenseitige Motivation und bereiteten uns auf die darauffolgende Spielflussübung vor. Obwohl wir schon 3 Trainingseinheiten in den Beinen hatten, ließ die Kraft nicht nach: druckvolle Angriffe und Aufschläge sowie eine sichere Annahme stellten den Trainer zufrieden.

Strafe muss sein! Leider fand der Ball 2 mal den Weg aufs Parkett zwischen zwei Spielerinnen, sodass 4 Mädels in den sauren Apfel beißen mussten und eine zusätzliche Laufübung absolvieren mussten. Unter lautstarker Unterstützung der übrigen gaben sie nochmal alles.

22:36 Uhr: Freizeit. Gemeinsames Melone-Essen und Singstunde im Gruppenraum. „Möchte jemand eine Banane?… Oh, die liegen in der Halle.“ Noch vor 0 Uhr schafften es alle an diesem Abend ins Bett.

Sonntag, 7:30 Uhr: Wecker klingelt…. Aua.

8:00 Uhr: Frühstück. Frisch gestärkt räumten wir die Zimmer und motivierten uns gegenseitig für die letzten beiden Trainingseinheiten, obwohl die Beine schwer waren.

9:16 Uhr: Betreten der Halle. Kraftkreis. Oh nein. Während des Einspielens und verschiedenen Laufübungen waren 3 Runden Kraftkreis angesetzt, welche wir in Teams zu dritt absolvierten. Die Anstrengung der vergangenen Tage stand uns ins Gesicht geschrieben und selbst Klaus hatte Mitleid, weshalb er den Kraftkreis auf 2 Runden herabsetzte. Vielen Dank. Die Motivation stieg jedoch zugleich und es kam noch einmal Bewegung ins Spiel.

12:16 Uhr: Mittag. Leider gab es keine leichte Kost und auch keine Bananen mehr. 😉

13:30 Uhr: Letzte Einheit. Das schaffen wir auch noch. Barfüßig betraten wir die Halle. Mit Hütchen ausgestattet, stellten wir zunächst zur Festigung einige Spielsituationen nach. Auch in dieser Einheit stand die Annahme und Abwehr im Fokus. Nach dem Cool-Down werteten wir die vergangenen Tage aus: Wir waren fleißig, haben geschwitzt, super durchgehalten und damit eine gute mannschaftliche Leistung abgeliefert.

Klaus hat wieder einmal alles wohl durchdacht, um alles aus uns herauszuholen und uns Mädels zufrieden zu stellen. Vielen Dank dafür.

Vielen Dank auch an Anita, die am Samstag extra nach Dresden gekommen ist und eine tolle Leistung gezeigt hat.

Auch an Julia geht ein Dankeschön für die leckerere Bowle und Melone. Mit ihrer Anwesenheit hat sie sich gut in die Mannschaft integriert und trotz kleiner Wehwehchen bis zum letzten Tag alles gegeben.

Pünktliche Abfahrt ins Trainingslager bedeutet nicht zuggleich pünktliche Abfahrt nach Hause. Statt 16:06 Uhr starteten wir erst 16:45 Uhr in Richtung Heimat. Zu allem Übel brauchten wir gute 2 Stunden bis Chemnitz, aber lernten Sachsens Dörfer näher kennen und Klaus „schenkte“ uns doch noch ein langersehntes, aber auch teures Bild von sich. 😉

18:26 Uhr: Ankunft am Ungerpark. Ende. Aus. Au.

geschrieben von: Aileen & Anna

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