Terra Nova Campus bleibt in Adelsberger Hand

Der Spielmarathon der Adelsberger Damen fand am letzten Samstag seinen zweiten Höhepunkt mit dem zweiten Heimspieltag innerhalb einer Woche. Zu Gast waren die Damen vom Dresdner SSV II und die Tabellenführer TSV Leipzig. Mit einem 12 Mann Kader, allerdings ohne Anne S., sollten möglichst viele Punkte ergattert werden. Erstmals seit fast 2 Jahren trug Angelika wieder das Trikot der Chemnitzerinnen und wird somit zukünftig wieder eine echte Alternative für Trainer Klaus darstellen.

Das Auftaktmatch gegen die großgewachsenen Dresdnerinnen wurde zur erwartet schweren Aufgabe. Die gut eingespielten Gäste hielten über weite Strecken gut dagegen und machten den Adelbsergerinnen mit einem starken Block das Leben schwer. Satz 1 und 2 gingen, angetrieben von einer stark aufspielenden Kapitänin Anna, an die Hausherrinnen. Den dritten Satz konnten sich allerdings die sympathischen Dresdnerinnen holen. Im vierten Spielabschnitt konnte sich lange Zeit keines der beiden Teams absetzen. Bis die bis dahin eher durch Fehlaufschläge aufgefallene Moni zum Aufschlag kam. Ihre Serie verschaffte der SGA den entscheidenden Vorsprung, der letztlich den Spielsieg und weitere drei Punkte für die Tabelle bedeutete (3:1 / 25:23; 25:14; 21:25; 25:20).

Mandy (#9) und Anne (#11) bei einem ihrer (fast) unüberwindbaren Blocks. Aber auch in den anderen Elementen haben die beiden Spielerinnen an diesem Tag aufgetrumpft. Weitere Bilder dieses Spieltags gibt es hier …

Kräftesparend war diese Partie auf jeden Fall nicht und im zweiten Spiel wartete der nächste Brocken mit dem TSV Leipzig. Die Partie startete vielversprechend, so dass sich die SGA sukzessiv absetzen konnte. Die Leipzigerinnen konnten dem Aufschlag- und Angriffsdruck wenig entgegensetzen und so endete der Satz recht deutlich mit 25:17. In der Satzpause fand Gästetrainer Lösche offensichtlich die richtigen Worte und seine Mannschaft legte in allen Elementen zu. Die Gastgeberinnen blieben oft nur zweiter Sieger und so ging der Satz recht souverän mit 25:19 nach Leipzig. Also alles auf Anfang und der lief für die Chemnitzer Damen ja bekanntlich recht ordentlich. Im dritten Satz wechselte Manu für Anna in den Außenangriff und brachte somit neue Impulse ins Spiel. Zunächst ging es Kopf an Kopf, doch immer wieder waren es kleine Serien von Mandy und Co. die den Gegner ins Hintertreffen brachten. Das 25:20 war offensichtlich der Knackpunkt im Spiel, denn im vierten Satz ging bei den Gästen einfach gar nichts mehr. Eine extrem hohe Eigenfehlerquote und eine unfassbar aufspielende Anne K. ermöglichte einen ungefährdeten 25:10 Erfolg. Wieder drei Punkte für die Tabelle und die Festigung des 2. Tabellenplatz sind die Belohnung für diese Leistung.

Der gesamte Spieltag fand auf einem hohen Niveau statt. Die Zuschauer haben daher attraktive Spiele zu sehen bekommen, die ihre Höhepunkte in spektakulären Abwehraktionen auf Adelsberger Seite fand. Allerdings ist überall wo Licht ist auch ein wenig Schatten und so schlichen sich ab und an Abstimmungsprobleme und Leichtsinnsfehler ins Spiel der Chemnitzerinnen ein. Diese gilt es abzustellen, um noch souveräner aufzutreten. Neben Anne K., die vor allem im letzten Satz des Tages über sich hinauswuchs, war Mandy an diesem Spieltag fleißig am Punkte sammeln. Spielfreudig und nervenstark präsentierten sich zudem Abwehrass Anita und Regisseurin Babsi, die über die gesamte Spielzeit zum Einsatz kamen. Yvonne und Sarah wechselten sich im Mittelblock ab und schafften es immer wieder in Block, Angriff und Aufschlag Punkte zu sammeln. Das Wissen, dass die Alternativen vorhanden sind, macht es dem Trainergespann oft nicht einfach bei der Aufstellung des Teams, doch sorgt es hoffentlich dafür, dass die Saison bis zum Ende mit einem breiten Kader bestritten werden kann.

Dank gilt vor allem den anwesenden Zuschauern, Hallenwart Jürgen, der immer wieder auf die kleinen Wünsche der Mannschaft eingeht und Hallensprecher Felix, ohne den es einfach nicht das Gleiche wäre. Vielen Dank, dass ihr da wart und euren Teil zum Erfolg beigetragen habt.

Als Nächstes wartet das vierte und letzte Dresdner Team auf die Adelsbergerinnen. Namentlich deutlich abgehoben, aber trotzdem in Dresden, sind die Damen vom SV Motor Mickten die Gegner am kommenden Samstag, bevor es am ersten Adventswochenende zum Abschluss der Marathonwochen ins weit entfernte Weißwasser geht. Drückt die Daumen und unterstützt uns, wenn es möglich ist, auch bei diesen beiden Spielen vor Ort, wenn es wieder heißt:

Mensch Meier!