Nichts zu holen in Dresden

Bekanntermaßen soll man ja aufhören, wenn es am schönsten ist. Nachdem wir also 12 Spiele lang ungeschlagen waren, kam es vergangenen Wochenende nun ganz dick. Gegen die großgewachsenen Dresdnerinnen war (für uns) in diesem Spiel kein Kraut gewachsen.

Mit einem vollen Kader reisten die Adelsbergerinnen am Samstagmittag motiviert in die Landeshauptstadt. Nichts ahnend über den Kader des DSC II und deren spielerische Fähigkeiten begannen die Gäste vorfreudig ihre Erwärmung. Mit etwas Verzögerung wegen eines zeitgleichen CrossFit-Wettbewerbs begann der erste Satz um 14.15 Uhr mit folgender Aufstellung: Babsi (Z), Julia (D), Andrea und Mandy (AA), Anne und Manu (MB) sowie Anita (L). In der Aufwärmzone hielten sich Kati, Angelika, Yvonne und Caro bereit.

Der erste Satz war durch ausgeglichene Ballwechsel geprägt, wobei die Elbstädterinnen immer wieder bewiesen, dass sie bis dato zu Unrecht in der hinteren Tabellenhälfte aufzufinden waren. In den entscheidenden Situationen hatten die DSC-Damen die besseren Mittel und stellten uns immer wieder vor neue Aufgaben. Mit 21:25 blieb der erste Satz in Dresden.

Überrascht von der Niederlage im ersten Satz begannen die Adelsbergerinnen den zweiten Satz mit veränderter Aufstellung: Yvonne kam für Manu und Kati für Julia. Zu zögerlich spielten die Gäste und kamen schnell in Rückstand. Im Satzverlauf konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung immer weiter ausbauen. Auch der Doppelwechsel in der Satzmitte (Caro für Kati und Julia für Babsi) brachte die Dresdnerinnen nicht aus der Ruhe, sodass der zweite Durchgang mit 25:17 wiederum in Dresden blieb.

Im dritten Satz baute das Trainerteam auf Caro im Zuspiel und Julia als Diagonalangreiferin; Manu und Yvonne besetzten die Mitte und der Annahmeriegel blieb weiterhin unverändert. Ähnlich wie in Satz 1 folgte ein ausgeglichenes Spiel. Leider hatten die Gastgeberinnen am Ende wieder die besseren Antworten, sodass auch dieser Satz knapp mit 26:24 in Dresden blieb. Die DSC-Damen haben sich damit zurecht 3 Punkte auf ihr Punktekonto verdient.

Auf Chemnitzer Seite fehlte es an diesem Tag an Ideen, die Gastgeberinnen in der Annahme und Abwehr unter Druck zu setzen. Folgerichtig konnte der Gegner damit sein variables Spiel aufbauen und die Adelsberger Annahme- und Abwehrreihe beschäftigen.

Aber eine Niederlage ist kein Grund aufzugeben. Nach dem Motto „Aufstehen, Krone richten, weitergeht’s“ wird in den kommenden zwei Wochen hart trainiert, um bereits im nächsten Spiel am 12.11. gegen den TuS Dippoldiswalde wieder unter Beweis zu stellen, wie Adelsberger Volleyball gespielt wird. 😉

Bilder zum Spiel gibt es hier…