In Leipzig auf Punktejagd…

… waren die Frauen der SG Adelsberg am vergangenen Wochenende. Aufgrund von Verletzungen und anderen Verpflichtungen musste das Trainergespann auf Maria, Jessi und Susi verzichten. Somit begaben sich lediglich 8 Damen auf die Reise ins „neue Berlin“.

Der erste Sieg für Chemnitz konnte bereits während der Aufwärmphase errungen werden. So setzte sich Co-Trainer Hendrik und ein Neu-Fan der Adelsberger, im Basketballduell 2gg2 auf ganzem Feld, souverän gegen zwei Leipziger Vereinsspieler durch. Dass die Gegner jedoch gemeinsam vermutlich gerade einmal halb so alt waren wie der Co-Trainer, könnte an dieser Stelle auch verschwiegen werden.

Die Damen aus Reudnitz unterlagen unterdessen im ersten Spiel den Burgstädter Frauen mit 3:1. Wie oben bereits erwähnt, stellte sich unsere  Mannschaft fast von allein auf. Anita ging wie gewohnt als Libera ins Spiel, Anna und Angelika kamen auf Außen zum Einsatz, Aileen und Manu stellten den  Mittelangriff, Franzi sollte als Diagonalangreifer wirbeln und ihr gegenüber zog Babsi die Fäden im Zuspiel. Sina musste sich zunächst mit der Rolle auf der Bank begnügen und feuerte tatkräftig an. Von Beginn an waren die Mädels der SGA auf Betriebstemperatur. Immer wieder wurde der Gegner mit listigen Legern überrascht oder durch scharfe Schläge bezwungen. Die erste Annahme stand souverän und auch die weiteren Elemente (Block, Abwehr, Aufschlag) ließen sich gut anschauen. Doch bei aller Euphorie und positiven Eindrücken blieb über das gesamte Spiel die Eigenfehlerquote etwas zu hoch. So konnten die Damen aus Reudnitz, trotz gefühlt deutlicher Unterlegenheit, im ersten und zweiten Satz 20 und 17 Punkte erringen. Nach diesen deutlichen Ergebnissen sollte der dritte Satz eigentlich nur Formsache sein, doch wie pflege ich immer zu sagen: „eigentlich ist eigentlich ein schönes Wort.“

Auf Reudnitzer Seite wurde gewechselt und bei uns schlich sich Vater Leichtsinn aufs Feld. So verpasst man es, sich entscheidend abzusetzen und die erfahrenen Gegner stellten sich zunehmend besser auf unser Spiel ein. Wir fanden kein Mittel gegen die gut eingestellte Feldabwehr der Leipzigerinnen und hatten unsererseits wenig Antworten auf das in dieser Phase variable Angriffsspiel der Gegnerinnen. Folgerichtig blieb der dritte Satz mit 25:20 bei der Heimmannschaft. Jetzt begann das Grübeln und Zweifeln. Um diesem entgegenzuwirken setzte das Trainergespann im letzten Satz auf die frische Sina, welche Angelika im Außenangriff ersetzte. Dieser Wechsel erwies sich als echter Glücksgriff. Sina machte im Angriff keinen Fehler und setzte sich ein ums andere Mal gegen den Block des Gegners durch. Zudem konnten wir nun selbst im Block einige Ausrufezeichen setzen. So durfte ich erstmals in meiner Zeit bei der SGA zwei direkte Blockpunkte in Serie begutachten. Die Damen aus Reudnitz waren mittlerweile ebenfalls im Spiel angekommen und ließen sich einfach nicht abschütteln. Dass wir uns am Ende mit 25:23 durchsetzen konnten und endlich auch enge Sätze zu unseren Gunsten entscheiden können, zeigt, dass die Mannschaft wächst und die jüngsten Erfolge nicht nur den Willen sondern auch den Glauben an sich selbst gestärkt haben. Das 3:1 war somit bereits der 3. Sieg aus den letzten 4 Spielen.

Den Jahresabschluss bildet am kommenden Samstag der zweite Heimspieltag. Zu Gast sind diesmal die neuen Tabellenersten vom VV Grimma II und die ehemaligen Tabellenersten der SG Mauersberg. Diese Tatsache allein sagt schon viel über die Qualität der Gegner aus. Wir hoffen an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen zu können und somit den einen oder anderen Punkt auf unser Konto zu verbuchen. Seid dabei und unterstützt uns bei diesem Unterfangen (13.12.2014, 14 Uhr, Schlossteichhalle Chemnitz).

geschrieben von: Hendrik

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