Außer Spesen nichts gewesen

Am Samstag machten sich die Damen der SGA hochmotiviert, pünktlich um 11:36 Uhr auf den Weg nach Engelsdorf und wollten hier endlich wieder drei Punkte mit nach Hause nehmen. Aber erstens kommst es anders und zweitens als man denkt…

Nun eins nach dem anderen: Nach einer sehr intensiven Erwärmung in der kalten Halle starteten Nici und Juli auf Außen, Yvonne und Anne in der Mitte, Caro als Zuspielerin, Julia auf Diagonal und Anita als Libera. Draußen hielten sich Babsi, Sarah und Tabea bereit. Den ersten Punkt konnten die Chemnitzerinnen für sich entscheiden und gingen anschließend mit 4:0 in Führung. Danach wurden die Gastgeberinnen wach und konnten ihren Rückstand wieder aufholen. Im weiteren Satzverlauf schenkten sich beide Mannschaften nichts, sodass sich bis zur Satzmitte kein Team absetzen konnte. Zum Satzende erarbeiteten sich die jungen Leipzigerinnen eine kleine Führung, die mit einer Adelsberger Auszeit wieder egalisiert werden sollte. Allerdings zeigte diese nur kurz ihre Wirkung und am Ende blieb der erste Satz mit 25:21 bei den Gastgeberinnen.

Der zweite Satz startete, mit der Starting Six aus dem vorangegangen Durchgang, zu Gunsten der Leipzigerinnen. Nach und nach kämpften sich die Damen aus Chemnitz mit starken Angriffen und Blockaktionen aus dem anfänglichen 0:5-Rückständ zurück und konnten sich bis zum 19:15 eine kleine Führung erarbeiten. Nun griff der Fehlerteufel ins Adelsberger Spiel ein und der Vorsprung schmolz allmählich dahin. Mit einer Auszeit von Klaus sollten die Gäste wieder wachgerüttelt werden und sich auf ihre Stärken besinnen. Gesagt, getan. Am Ende sicherten sich die Adelsbergerinnen diesen Satz mit 25:19 und glichen nach Sätzen aus.

Julia (#2), die an diesem Tag eine tolle Leistung ablieferte, bei einem erfolgreichen Block. Hier gibt es weitere Bilder vom Spiel gegen den SV Lok Engelsdorf.

Im dritten Durchgang änderte Trainer Klaus die Aufstellung nicht. Ein Spiel auf Augenhöhe wurde nun geboten: Es war ein Geben und Nehmen. Keine Mannschaft schaffte es, sich in dieser Phase des Spiels abzusetzen. Durch starke Annahmen schaffte es Zuspielerin Caro, ihre Angreiferinnen richtig in Szene zu setzen und auch der Block machte es den Gastgeberinnen schwer. Bis zum 23:23 hielt dieser Krimi an. Am Ende versagten die Adelsberger Nerven und der dritte Satz ging mit 25:23 an die Leipzigerinnen.

Motiviert, diesen Satz wieder für sich zu entscheiden und möglicherweise zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen, ging es in den vierten Satz. Nun sollte Babsi für Caro die Regie übernehmen. Doch der Wurm war drin: Nichts wollte so richtig klappen. Die hohe Eigenfehlerquote auf Seiten der SGA spielte den jungen Mädels aus Engelsdorf in die Karten. Ihr Vorsprung wuchs bis zum 17:8 an. Auch nach dem Rückwechsel von Caro für Babsi schafften es die Chemnitzerinnen nicht mehr, an die Spielleistung der vorrangegangenen Sätze anzuschließen und so musste man auch diesen Satz mit 25:10 und damit 3 Punkte in Engelsdorf lassen.

Sichtlich enttäuscht, dass es nicht für einen Punktgewinn gereicht hat, ging es wieder nach Hause. Nun heißt es fleißig trainieren, um am 16.12. gegen den DSSV II die nächsten Punkte zu sammeln.

geschrieben von: Anne